Keine Geldwäscheauflage für die Deutsche Bank in den USA

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19. Juni 2008
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Von Meena Thiruvengadam

Die US-Notenbank hat Auflagen für eine Tochter der Deutschen Bank zur Bekämpfung von Geldwäsche zurückgenommen. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen Deutsche Bank Trust Company Americas und der Fed sowie dem Banking Department des US-Bundesstaats New York aus dem Jahr 2005 sei aufgehoben worden, teilte die Federal Reserve mit.

Die US-Notenbank hat Auflagen für eine Tochter der Deutschen Bank zur Bekämpfung von Geldwäsche zurückgenommen. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen Deutsche Bank Trust Company Americas und der Fed sowie dem Banking Department des US-Bundesstaats New York aus dem Jahr 2005 sei aufgehoben worden, teilte die Federal Reserve mit. Die Deutsche Bank AG, Frankfurt, bestätigte am Donnerstag den Schritt der Fed, wollte den Vorgang aber nicht weiter kommentieren. Die Bank musste gemäß der Vereinbarung von 2005 einen Berater engagieren und die Behörden regelmäßig über ihre Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche informieren. Die New Yorker Fed hatte 2005 Mängel bei dem Institut hinsichtlich der Beachtung der Vorgaben von Bund und Land festgestellt.